Epcot Center in Disney World

Thema: Reisebericht Florida von am 18. April 1999

Wir verbringen den ganzen Tag im Epcot Center.

Blumen-Bambi im Epcot Center

Blumen-Bambi im Epcot Center

Erfahrungsgemäß sind die Warteschlangen in diesen Themenparks morgens am kürzesten, darum machen wir uns rechtzeitig auf den Weg und sind schon vor der offiziellen Öffnungszeit am Eingangstor.
Wir parken direkt am Eingang und kommen wie erhofft schon um 8:30 Uhr auf das Gelände. Gleich die erste Attraktion hinter dem Eingang ist „Spaceship Earth“. Wir können sofort einsteigen und machen eine gemütliche Fahrt entlang einer unterhaltsamen Ausstellung in der berühmten EPCOT-Kugel, dem Wahrzeichen dieses Disney-Parks.

Warteschlangen können einem einen Themenparkbesuch vermiesen, darum freuen wir uns sehr, dass wir auch in die Show „Honey, I Shrunk The Audience“ sofort eingelassen werden. Diese 3D-Multimedia-Inszenierung gehört zu den neueren Attraktionen und ganz sicher zu den Höhepunkten.

Als Nächstes schlendern wir zu „The Living Seas“, einem Aquarium (mit richtigen Fischen, wer hätte das gedacht bei Disney!). Auf unserem Weg zu „Test Track“ sehen wir, dass bei der neuesten Attraktion (erst wenige Wochen zuvor eröffnet) zwei Stunden Wartezeit angezeigt wird. Die Menschenschlange davor sehen wir gar nicht gern. So beschließen wir, später zurückzukehren und haben Spaß bei „Body Wars“ und „Cramium Command“ (beide im selben Pavillon). Außer bei „Test Track“ haben wir den ganzen Tag kaum lange Wartezeiten zu erleiden. Es ist auf jeden Fall eine gute Entscheidung, Disney-Parks an einem Werktag in der Nebensaison zu besuchen.

Jetzt wollen wir uns endlich einige der Länderpavillons ansehen. Mit dem Boot fahren wir quer über den See zum Pavillon „Germany“ (lustig anzusehen, was hier Deutschland genannt wird). Wir gehen weiter nach „China“ (tolle 360°-Filmvorführung), machen eine Wildwasserfahrt im Pavillon „Norway“ (richtige Boote mit richtigem Wasser, keine Simulation!) und eine gemütliche Bootsfahrt durch „Mexico“.

Weiter am Seeufer entlang kommen wir nach „Canada“ und „United Kingdom“ (hier erleben wir ein Straßentheater). Straßenkünstler gibt es am Pavillon „France“ zu erleben, während wir dann in „Morocco“ die nachgebildeten Baudenkmäler bewundern. Bei „The American Adventure“ lassen wir die Shows aus, erfreuen uns aber an den sogenannten Characters (Micky und Minnie, die Ducks usw.), die hier Autogramme geben. Als letztes Land besuchen wir „Italy“, wo gerade unter freiem Himmel ein Konzert gegeben wird.

Inzwischen ist die Warteschlange bei „Test Track“ etwas kürzer geworden, eine Stunde Wartezeit wird angezeigt. Während des Anstehens hören wir von einem Angestellten, dass die Schlange kaum einmal so kurz ist wie heute, üblich sind wohl ca. 3 Stunden Wartezeit. Wir sind aber schon nach ca. 45 Minuten im abwechslungsreich gestalteten Anstehbereich an der Reihe und sind begeistert von dieser Fahrt. „Test Track“ gehört zu den besten „Rides“, die ich jemals in einem Themenpark erlebt habe.

Die letzte Attraktion unseres Epcot-Besuchs ist „The Land“, eine Bootsfahrt durch Gewächshäuser, in denen neueste (?) Erkenntnisse der industriellen Landwirtschaft präsentiert werden. Dieser Pavillon wurde anscheinend seit der Eröffnung des EPCOT-Centers 1982 kaum renoviert, so dass diese Ausstellung nicht mehr zeitgemäß ist. Das 1982er Baujahr merkt man auch den Attraktionen „Spaceship Earth“ und „The Living Seas“ an. Diese sind aber trotzdem noch sehr unterhaltsam und empfehlenswert. Während unseres Besuchs sind einige wenige Pavillons wegen Umbau geschlossen, vermutlich sind solche Maßnahmen auch für die letztgenannten geplant.

Obwohl wir zwischen den Attraktionen viele Pausen gemacht haben, sind wir jetzt erschöpft und hungrig. Wir erinnern uns an das Selbstbedienungsrestaurant “San Angel Inn” am mexikanischen Pavillon, das uns im Vorbeigehen schon gefallen hat. Tatsächlich finden wir einen schönen Tisch auf der Terrasse direkt am See. Die Taco Shells schmecken uns und sind für Themenparkverhältnisse gar nicht mal teuer. Jetzt wieder etwas erholt, fällt uns auf, dass dieser Platz eine hervorragende Sicht auf das große Feuerwerk bieten würde. Da es inzwischen auch schon 20:00 Uhr geworden ist, bleiben wir einfach sitzen und holen uns noch einige Getränke (Frozen Margaritas). Als Abschluss unseres Besuchs im EPCOT-Center haben wir so einen fabelhaften Blick auf das „Illuminations“-Spektakel, das um 21:00 Uhr beginnt.

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